Einladung zur „Langen Tafel“ am 13.09.2017 – dem Tafeltag

„Die Tafeln. 60.000 helfende Menschen. Eine Stimme gegen Armut und Lebensmittelverschwendung.“  →

45 helfende Menschen sind Woche für Woche in Reichenbach für die Tafel im Einsatz und sammeln Lebensmittel, die zu gut für die Tonne sind, aber von Handel nicht mehr verkauft werden können. Vom krummen Gemüse über das Brot und den Kuchen vom Vortag bis hin zum Joghurt am Mindesthaltbarkeitsdatum werden täglich zahlreiche Kisten Lebensmittel in der Tafel von unseren Fahrzeugen angeliefert. 2016 waren das über 200 Tonnen.

Der Reichenbacher Tafel e. V. wird den Tafeltag am 13.09.2017, von 11:00 bis 15:00 Uhr mit einer langen Tafel begehen. Es werden Führungen durch die Tafelräume angeboten, bei denen Fragen beantwortet werden und Vorurteile abgebaut werden können. Bei Imbiss und Getränken gibt es die Gelegenheit untereinander ins Gespräch zu kommen. Des Weiteren stellen sich weitere soziale Vereine und Beratungsstellen vor.

  • Vogtländischer Mieterverein
  • AWO Schuldnerberatung
  • DRK Suchtberatung
  • Vogtländischer Betreuungsverein
  • VdK
  • VAMV

Eingeladen sind ebenso die vogtländischen Kandidaten zur Bundestagswahl 2017.

Zugesagt haben bisher:

  • Eric Holtschke, SPD
  • Yvonne Magwas, CDU

„Mitten drin“ – MdL Stephan Hösl beim Arbeitseinsatz in der Reichenbacher Tafel

Am 30. März 2016 besuchte MdL Stephan Hösl den Reichenbacher Tafel e. V., aber nicht nur um zu schauen, sondern um anzupacken.

An diesem Tag waren auf einen Schlag drei Fahrer bzw. Beifahrer ausgefallen, so dass dringend Verstärkung gebraucht wurde. Herr Hösl füllte diese Lücke mit Begeisterung aus.

Er fuhr als Beifahrer mit dem Kühlfahrzeug die Spender an und holte die Lebensmittelspenden mit ab. Dabei erfuhr er, welche Märkte Spenden abgeben, wo der Schuh noch ein wenig drückt, wo es mehr sein könnte und wo die freundlichsten Verkäuferinnen und Marktleiter arbeiten.

Anschließend half er bei der Sortierung, Aufbereitung und Portionierung im Bereich Obst/ Gemüse aus. Er war überrascht, mit welcher Sorgfalt und Umsicht die Waren behandelt werden, welcher Aufwand notwendig ist um alles zur Ausgabe vorzubereiten.

Der Unterschied zwischen Verbrauchs- und Mindesthaltbarkeitsdatum, Hygienerichtlinien und vieles andere mehr wurde ihm von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Tafel nahegebracht.

Eine Stunde vor der Lebensmittelausgabe übergab er die nummerierten Marken an die Tafelgäste. Dabei registrierte er wohlwollend das zwischen deutschen Tafelgästen und Asylbewerbern herrschende ruhige und harmonische Neben- und Miteinander.

In einer kleinen Gesprächsrunde äußerte Herr Hösl seine Hochachtung gegenüber der Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sicherte uns gleichfalls weitere Unterstützung sowohl als Fördermitglied, als auch bei verschiedenen Anliegen.

Vielen Dank für die Hilfe!

Die Eindrücke des Einsatzes