TAFELAKTIOSTAG AM 29.08.2016

Tafeltag am 28.09.2016 beim Reichenbacher Tafel e. V.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Tafeltages stand die Tafel als Ort der Begegnungen. So stand die Begegnung des ehrenamtlichen Helfers mit dem Tafelgast sowie die Begegnung der Tafelgäste untereinander und vor allem mit den Neu-Reichenbachern, den Flüchtlingen und Asylbewerbern im Mittelpunkt.

Der Tag startete mit einem Vortrag zum Thema „Zwangsverrentung“. Auch wenn der Referent kurzfristig absagen musste, konnte der Vortrag mit dem zur Verfügung gestellten Material gehalten werden. Frau Düntsch übernahm diese Aufgabe und informierte gleichzeitig über die Möglichkeit von Beratungen mit sozialrechtlichem Bezug durch eine Anwaltskanzlei. Erläuterungen über den Tafelablauf. Ein weiterer wichtiger Punkt in ihren Ausführungen war die Aufnahme von Flüchtlingen als Tafelgast. Die Informationen aus sozialen Netzwerken konnten allesamt widerlegt werden, für Flüchtlinge gelten keine Ausnahmen. Sie müssen bei der Aufnahme genauso ihr Einkommen nachweisen, wie der deutsche Tafelgast und beim Tafelbesuch wird auch bei ihnen um eine Spende gebeten. Somit konnten auch Missverständnisse ausgeräumt werden.

Vom Verein „be human Reichenbach e. V.“ hatten wir eine Fotoausstellung um Thema „Flüchtlinge in Reichenbach – ihre Geschichten“ ausgeliehen. Die dort dokumentierten Berichte über die Flucht, die Angst und Ungewissheit berührten viele Besucherinnen und Besucher, besonders die der Tafelgäste mit ihren Familien.

Des Weiteren hatte die Tafel eine Ausstellung vorbereitet, in der über die richtige Lagerung von bestimmten Lebensmitteln informiert wurde. Ein weiterer Teil der Ausstellung informierte zu Lebensmitteln, die bei sachgerechter Lagerung ewig haltbar sind, wie z. B. Salz und Zucker.

Zu diesem Thema wurde ein Quiz durchgeführt. Für die richtigen Antworten gab es Preise aus den Gebrauchsartikelspenden verschiedener Märkte.

Das Thema Ort der Begegnungen wurde auch beim Rommé-Turnier umgesetzt. Einige Tafelgäste nutzen die Wartezeit zu einem kleinen Spielchen. Beim Tafeltag konnten sie um Preise spielen und hatten dabei viel Spaß.

Wer weder quizzen noch Rommé spielen wollte, der konnte sein Glück am gleichnamigen Rad versuchen und selbst wer weniger Glück hatte, gewann einen Trostpreis.

Für das leibliche Wohl wurde am Grill mit Rostern, Steaks und Gemüsespießen gesorgt und für den Durst hatte ein regionaler Hersteller Vitaminwasser gespendet.

Gleichzeitig konnten sich alle Besucher vom Fortschritt der Baumaßnahmen im Außengelände des Hauses der Vereine überzeugen.

Alles in allem war dies für uns ein gelungener Tag.

 

 

 

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