Petition – Renten Punkte für das Ehrenamt!

Liebe Tafel-Freundinnen,  Liebe Tafel-Freunde,
mehr als 60.000 Ehrenamtliche zählen die Tafeln deutschlandweit – davon auch 1.600 im Freistaat Sachsen. Sie retten unzählige Tonnen an qualitativ einwandfreien Lebensmitteln vor der Verschwendung und geben diese an bedürftige Menschen weiter – und dass alles ehrenamtlich, in Ihrer freien Zeit! Es wird an der  Zeit, dass dieses Engagement auch von Seiten des Staates honoriert und gestärkt wird. In unserer Petition „Rentenpunkte für das Ehrenamt“ fordern die Tafeln : Wer sich nachweislich für viele Jahre ehrenamtlich engagiert hat, soll künftig zusätzliche Rentenpunkte erhalten!
Jetzt unterzeichnen!

Diese Petition richtet sich an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, dem die Unterschriftensammlung nach Ende der Laufzeit im Oktober 2018 von der Tafel Deutschland übergeben wird.  Wir möchten mit dieser Aktion  alle Tafel-Ehrenamtliche erreichen und bitten daher um breite Unterstützung:

Teilen Sie den Link der Petition mit Ihren Mitgliedern, über Ihren E-Mail-Verteiler, Facebook und Twitter. Je mehr Menschen die Petition unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat.

https://weact.campact.de/petitions/rentenpunkte-fur-das-ehrenamt-2

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Hass u. Ressentiments Nährboden entziehen

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PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 20.03.2018

Hass und Ressentiments den Nährboden entziehen

Tafel Deutschland zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Anlässlich des morgigen „Internationalen Tag gegen Rassismus“ erklärt Jochen Brühl, Vorsitzender der Tafel Deutschland e.V.: „Seit 25 Jahren knüpfen Tafeln soziale Netzwerke und werden zu Orten der Begegnung. Wir haben ein klares Ziel: mit den von uns geretteten Lebensmitteln Menschen helfen. In unserer Bewegung packen von Anfang an Menschen unterschiedlichster Herkunft mit an. Deshalb hört man in unseren Tafeln viele Sprachen. Wem wir eine klare Absage erteilen? Dem Verbreiten von Ressentiments und Hatespeech jedweder Couleur. Read more Hass u. Ressentiments Nährboden entziehen

Tag der gesunden Ernaehrung

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Berlin, 07.03.2018

Tag der gesunden Ernährung: Gesundheit darf nicht vom Geldbeutel abhängen

Anlässlich des heutiges Tages der gesunden Ernährung fordert die Tafel Deutschland die Einführung des Schulfachs Ernährungsbildung. Die Fähigkeit gesunde Mahlzeiten zuzubereiten, nimmt immer weiter ab. Die Regelsätze der Grundsicherung für bedürftigen Menschen reichen kaum aus für eine ausgewogene Ernährung. Die Folgen sind ernährungsbedingte Gesundheitsprobleme. Read more Tag der gesunden Ernaehrung

Pressemitteilung Tafel Deutschland e.V.

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Berlin, 22.02.2018

Stellungnahme

Zur aktuellen Berichterstattung bezüglich der Tafel Essen e.V. erklärt der Tafel Deutschland e.V.:

Neukunden des selbstständigen Vereins SkF  Essener Tafel e.V., die keinen deutschen Pass besitzen, werden seit kurzem auf einer Warteliste für die Warenverteilung geführt. Grund hierfür ist die zuletzt deutlich gestiegene Kundenzahl und die Notwendigkeit, die so entstandene Situation vor Ort zu entspannen. Jochen Brühl, Vorsitzender des Dachverbands Tafel Deutschland e.V., erklärt: „Ziel und Aufgabe aller Tafeln ist es, Lebensmittel an alle Bedürftigen zu verteilen und so akute Not zu lindern. Maßgeblich für unser Engagement ist die Bedürftigkeit und nicht die Herkunft. Wenn einzelne Tafeln Ausnahmen machen müssen, dann ist dies ausschließlich Situationen geschuldet, die für die Ehrenamtlichen vor Ort organisatorisch nicht mehr anders händelbar sind“. Jörg Sartor, Vorsitzender Tafel Essen e.V., sagt: „Wir wollen allen Menschen gerecht werden, die zu uns kommen. Angesichts der Situation in den Ausgabestellen hatten wir keine andere Möglichkeit, mit der Herausforderung umzugehen. Wir hoffen sehr, dass sich die Lage schnell soweit bessert, dass wir keine Warteliste mehr haben. Alle bisherigen Kunden der Essener Tafel werden wie gewohnt mit Lebensmitteln unterstützt“.
Brühl ergänzt weiterhin: „Dass die Zustände in Deutschland mittlerweile so dramatisch sind, zeigt die enormen Verfehlungen der Politik in den letzten Jahren. Wir erwarten von der neuen Regierung, dass sie sich endlich mit den drängendsten Themen des Landes befasst und nachhaltige Lösungen für die akuten Probleme der Ärmsten findet. Es kann und darf nicht sein, dass diese Aufgabe vom Staat ausgelagert wird“.


Welttag sozialer Gerechtigkeit

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Ist das gerecht?
Tafel Deutschland zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20.02.2018

Kinder sind ein Armutsrisiko. Die Armutsquote Alleinerziehender liegt bei über 40%. Zudem sind 25% der Familien mit drei und mehr Kindern von Armut bedroht. Arme Eltern, arme Kinder. Etwa 360.000 Tafel-Nutzer sind unter 18 Jahre.

Ist das gerecht?

Herkunft macht arm. 26% der Menschen mit Migrationshintergrund sind akut von Armut bedroht. Personen ohne Migrationshintergrund zu 12%. Inzwischen sind etwa 60% der Tafel-Kunden nicht-deutscher Herkunft.

Ist das gerecht?

Alter ist ein Armutsrisiko. Knapp 6 Millionen Deutsche sind von Altersarmut betroffen. 350.000 finden Unterstützung bei den Tafeln.

Ist das gerecht?

„Jahr für Jahr erscheinen Armutsberichte. Jahr für Jahr geht die Zahl der Menschen, die von Armut betroffen sind, weiter nach oben. Jahr für Jahr appellieren Sozialverbände eindringlich an die Bundesregierung, endlich wirkungsvolle Maßnahmen zur Armutsbekämpfung einzuleiten. Jahr für Jahr ändert sich nichts. Ist das gerecht?“, Jochen Brühl, Vorsitzender Tafel Deutschland anlässlich des morgigen Welttages der sozialen Gerechtigkeit.

25 Jahre TAFEL in Deutschland.

Auch in Zukunft: Lebensmittel retten. Menschen helfen.

Die mehr als 930 gemeinnützigen Tafeln in Deutschland sammeln einwandfreie überschüssige Lebensmittel von Herstellern und Händlern und verteilen diese regelmäßig an bis zu 1,5 Millionen bedürftige Menschen in Deutschland. Damit schaffen sie eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel. Mit rund 60.000 Ehrenamtlichen, die sich bei den Tafeln engagieren, sind die Tafeln eine der größten sozial-ökologischen Bewegungen in Deutschland. Organisiert sind die Tafeln im Dachverband Tafel Deutschland e. V.

Berlin 19.02.2018