Neue Ausgabestelle Freital

Die Eröffnung der neuen Zweigstelle am 16.05 2019 an der Dresdner Straße in Freital- Potschappel  war von hohen Interesse und Erwartungen bei der sozial bedürftigen Bewohnern von Freital, verbunden.  Erstmals können fortan  an einem zusätzlichen Standort der großen Kreisstadt kostengünstige Lebensmittelspenden bei der Tafel erworben werden.
Das Team der sozialen Einrichtung  hatte hier seit längerer Zeit nach  Lösungen gesucht und sehr  kooperative Vermieter und Sponsoren gefunden.
Vielen der  “ Tafelkunden“ können damit der aufwendige, kostenintensive Weg innerhalb Freitals erspart werden  Die Hauptstelle der Tafel wird ebenfalls sehr gut besucht  und versorgt derzeitig regelmäßig bis zu ca. 750 Personen mit Lebensmittelspenden. was unterdessen für die ehrenamtlichen Mitarbeiter und die Räumlichkeiten erhebliche  Kapazitätsprobleme darstellte.
Das die neue Außenstelle fristgemäß öffnen konnte, ist einer Reihe von Unterstützern aus Freital und Umgebung zu verdanken., welche uneigennützig und aktiv sich an der Inbetriebnahme der Räumlichkeiten beteiligten.
So bedanken sich das Team u.a. bei der Thalia Buchhandel für die Sachspenden und  bei den Handelseinrichtungen, Märkten und Discountern herzlich für die vielfältigen Unterstützungen.. Auch geht der Dank  an den Toom Baumarkt Freital,  den Firmen Kunze, Hampel  und Lohse sowie viele Weiter, welche gemeinsam dafür sorgten, die Funktionsfähigkeit des ehemaligen Ladengeschäftes auf den „Tafelbetrieb“  zu gewährleisten. Hohen Anteil haben die Eigenleistungen, welche ehrenamtliche Helfer- und Helferinnen innerhalb von nur 4 Wochen erbracht haben.
Als Gäste der kleinen Eröffnungsfreier nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Vorstandes des Landesverbands Tafel Sachsen e.V., befreundete soziale Vereine aus Freital, sowie die Presse, das TV und der  Hörfunk  interessier teil.  Vertreten wurde die Stadt Freital durch den Bereich Soziaalkoordination.. In angeregten Gesprächen waren sich das Team und die Gäste einig, dass die Tafel Freital einen festen Platz in der „Sozialen Landschaft“ von Freital sich erworben hat.

Bildrechte: Fotos: J.-M.Schulter/dresden-foto.de

Initiative „Lebensmittel sind wertvoll“

Zur Mitgliederversammlung der sächsischen Tafeln am 2. Mai 2019 wurde uns die Mitmachaktion „Lebensmittel-sind wertvoll“ durch Herrn Sebastian Klotsche vom Christlich-Sozialem Bildungswerk Sachsen e.V. vorgestellt.

Seit 2013 gibt es die Mitmachaktionen mit unterschiedlichen Kooperationspartnern, 2019 läuft die Aktion in Partnerschaft mit Tafeln in Sachsen. Im Rahmen unseres geplanten Politischen Stammtisch zur Kommunalwahl am 10.05. 2019 haben wir die Idee geboren, zum einen die Kandidaten des Stadtrates der Stadt Pausa-Mühltroff vorzustellen und zum anderen zu zeigen wie international das Team der Tafel Plauen aufgestellt ist, welche Lebensmittel verfügbar sind und wie sie international verarbeitet werden können. Die Idee wurde dem CSB mit den dazu benötigten Sachmitteln vorgestellt, für förderwürdig befunden und vertraglich fixiert. Der Politische Stammtisch wurde mit dem Nationalitätenbuffet zu einem Erfolg und hat gezeigt welch wichtigen Beitrag zum Retten von Lebensmitteln die Arbeit der Tafeln darstellt und wie „Integration durch den Magen“ gehen kann.

Wir würden uns freuen, wenn weitere Einrichtungen im Freistaat dem Plauener Beispiel folgen und sich durch vielfältige Aktivitäten an dem Vorhaben beteiligen können

Einzelheiten zur Initiative des  C S B  finden Sie hier.

Erfahrungsaustausch mit sächsischen Abgeordneten

Nach der Mitgliederversammlung vom 02.05.2019 hatten leitende Mitarbeiter der Sächsischen Tafeln die Gelegenheit mit Vertretern aus der Politik in einer aufgeschlossen Runde ins Gespräch zu kommen. Nach einem Rundgang durch das Landtagsgebäude stellten sich Christian Hartmann (Fraktionsvorsitzender der CDU Sachsen,) Barbara Klepsch Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Stephan Meyer, (parlamentarischer Geschäftsführer der CDU Sachsen)  und Alexander Dierks (sozialpolitischer Sprecher der Fraktion) den interessierten Fragen der Besucher.
Gegenstand des Gesprächs waren vor Allem die Ergebnisse in der Förderung der Tafelarbeit ,sowie zur Ehrenamtsunterstützung im Freistaat Sachsen. 
Joachim Rolke, Vorsitzender des Landesverbandes Tafel Sachsen e.V. dankte im Rahmen des Vorstandes und der Vorstände regionalen Tafeleinrichtungen den Vertretern aus der Politik für deren Engagement in der vergangenen Jahren, Die Wertschätzung der Arbeit der Tafeln für das Gemeinwohl, drückt sich vor Allem im Programmen wie der Ehrenamtsförderung „WIR FÜR SACHSEN“ und in der investiven Förderung von Ausstattungen, welche seit 2017 durch Haushaltsmittel des Freistaates erfolgten, aus. Dieses , für die Bundesrepublik Deutschland einmalige Vorgehen ,ist Ausdruck eines hohen Anerkennungswertes der Tafeln durch die Politik des Freistaates . Damit sind noch nicht unsere Probleme des fehlenden Nachwuchses in den Tafeln lösbar . Um das zu erreichen, ist die Mitarbeit attraktiver zu gestalten und qualifizierte Anreize für Freiwillige Helferinnen und Helfer zu schaffen.

So gelang es u.a. seit 2017 den Fahrzeugbestand der TAFELN durch die Förderung zu modernisieren und damit verstärkt lebensmittelrechtlichen Anforderungen umsetzen zu können.
Im Doppelaushalt des Freistaates für 2019/20 wird die Unterstützung der Tafeln durch den Freistaat auf Grundlage einer Förderrichtlinie fortgesetzt.
Über die Umsetzung  und die  Fördermethodik werden wir in Kürze die Vertreter der Tafeln gemeinsam mit der Sächsischen Aufbaubank  in Kenntnis setzen.
Alle Beteiligten des Erfahrungsaustausches waren sich einig, dass es künftig nur im engen Zusammenwirken zwischen Politik, Wirtschaft und dem Handel gemeinsame Positionen gegen Lebensmittelverschwendung und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln umsetzen zu können um damit auch sozial bedürftigen Menschen zu helfen.. Dazu sind neben den bereits genannten Verantwortungsträgern, auch die Entscheider auf kommunaler Ebene künftig stärker in ihre Verantwortung für das Gemeinwohl einzubeziehen.

Aktionen gegen Lebensmittelverschwendung

PRESSEMITTEILUNG  Berlin, 30.04.2019

Ein Drittel aller Lebensmittel landet im Müll Tafel Deutschland fordert staatliche Unterstützung zur Grundfinanzierung, um mehr Lebensmittel zu retten In Deutschland landen laut WWF-Studie rund 18 Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr ungenutzt im Müll. Statistisch gesehen sind das alle Nahrungsmittel, die von Januar bis Mai produziert werden. Der Tag der Lebensmittelverschwendung am 2. Mai macht auf das große Verschwenden aufmerksam. Die Tafeln – eine der größten Ehrenamtsbewegungen in Deutschland – leisten täglich einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung: Die 60.000 Ehrenamtlichen der über 940 Tafeln retten über 260.000 Tonnen Lebensmittel im Jahr und geben sie an 1,5 Millionen Bedürftige weiter. Die Tafel Deutschland fordert die Politik auf, die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick zu nehmen und zudem mit einer staatlichen Unterstützung zur Grundfinanzierung der Tafeln dazu beizutragen, dass endlich weniger Lebensmittel im Müll landen. „Um zukünftig noch mehr Lebensmittel retten zu können, fordern wir eine staatliche Unterstützung zur Grundfinanzierung der Tafel-Arbeit. Nur so kann sichergestellt werden, dass überschüssige Lebensmittel durch Tafeln flächendeckend – entsprechend den gesetzlichen Standards – gerettet werden und dort ankommen, wo sie benötigt werden“, so Jochen Brühl, Vorsitzender von Tafel Deutschland e.V. Relevante Mengen an einwandfreien Lebensmitteln werden in der gesamten Wertschöpfungskette verschwendet. Durch die Errichtung von Verteilerzentren hat die Tafel Deutschland in den letzten Jahren – auf ehrenamtlicher Basis und spendenfinanziert – begonnen, eine bundesweite Tafel-Logistik auszubauen. So können die Tafeln auch sehr große Spendenmengen annehmen und zügig regional verteilen. 2018 wurden rund 10.000 Paletten gespendeter Waren über die Tafel Deutschland an die Landesverbände und somit an die lokalen Tafeln weitergegeben. Doch bei vielen Tafeln ist das Geld zu knapp, um Großspenden entgegenzunehmen. Es fehlen finanzielle Mittel für Kühlgeräte und Lagerkapazitäten. Auch Strom- und Transportkosten müssen beglichen werden. Tafel Deutschland e.V. Lebensmittel retten – Zeit schenken. Die über 940 gemeinnützigen Tafeln in Deutschland sammeln einwandfreie überschüssige Lebensmittel von Herstellern und Händlern und verteilen diese regelmäßig an etwa 1,5 Millionen bedürftige Menschen in Deutschland. Damit schaffen sie eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel. Mit rund 60.000 Ehrenamtlichen, die sich bei den Tafeln engagieren, sind die Tafeln eine der größten sozial-ökologischen Bewegungen in Deutschland. Organisiert sind die Tafeln im Dachverband Tafel Deutschland e.V.

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